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Insgesamt 1.250 Konzertbesucher:innen, so viele wie nie zuvor in der Geschichte dieser Konzertreihe, hat das Modern Sound[s] Orchestra (MSO) an den beiden vergangenen Wochenenden mit seiner Musik begeistert. Unter dem Motto „Woran glaubst du?“ präsentierte das Orchester ein Programm, das musikalisch wie inhaltlich berührte und die Zuhörer:innen auf eine Reise durch Hoffnung, Gemeinschaft und Selbstvertrauen mitnahm.

 

Foto: Robert Ziep

 

Die 68 Musiker:innen des von Dirigent Henning Klingemann geleiteten sinfonischen Blasorchesters aus Seelze konnten ihr Neujahrsprogramm in diesem Jahr endlich wieder dreimal aufführen. Nach zweijähriger Pause in der Heimatstadt Seelze – bedingt durch den Umbau der Bertolt-Brecht-Gesamtschule – fand dort die begeistert aufgenommene Premiere statt. Am darauffolgenden Wochenende konzertierte das MSO im Hannoverschen Theater am Aegi und in der Alten Exerzierhalle in Celle.  

Mit einem neu gestalteten Plakat, dessen Mittelpunkt ein aktuelles Orchesterfoto bildet, lud das MSO erstmals mit einer Frage als Motto zu seinen Neujahrskonzerten ein. Unter „Woran glaubst du?“ widmeten sich die Musiker:innen den vielen Facetten des Glaubens an das Gute: die ewige Liebe, die Freundschaft, ein friedvolles Miteinander, die Kräfte des Universums, die Magie der Musik – und nicht zuletzt der Glaube an sich selbst. Dirigent Henning Klingemann nutzte während der kurzen Umbaupausen zwischen den Stücken die Gelegenheit, das Publikum mit allerlei Wissenswertem zu den Werken zu versorgen und Einblicke in die Vereinsarbeit zu geben.

 

Foto: Robert Ziep

 

Das Orchester präsentierte wieder einmal eindrucksvoll die große Bandbreite sinfonischer Blasmusik. Eröffnet wurde das Konzert mit „The Seventh Night of July – Tanabata“ von Itaru Sakai, einer atmosphärischen Klangmalerei über die japanische Legende zweier Liebender. Bereits hier legte das MSO den Grundstein für einen Abend voller Emotionen.

Ein besonderer Höhepunkt folgte mit dem „Konzertstück Nr. 2“ von Vassily Brandt, bei dem Stefan Knaebel als Solist glänzte. Der ehemalige MSO-Trompeter, heute Berufsmusiker im Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin, kehrte für dieses Konzert in der Rolle des Solisten zurück und begeisterte mit technischer Brillanz, warmem Ton und beeindruckender Bühnenpräsenz. Das Publikum dankte ihm mit langanhaltendem Applaus.

 

 

Mit David R. Gillinghams „With Heart and Voice“ und Timo Forsströms „Life in The Capital City“ zeigte das Orchester seine stilistische Bandbreite: von feierlicher Hymnik über urbane Klangbilder bis hin zu meditativen Momenten im „Silent Park“.

Bereits in der Konzertpause verliehen viele Besucher:innen ihrer Begeisterung mit Worten wie „wow“, „fantastisch“ oder „großartig“ Ausdruck. Zahlreiche Gäste nutzten die Pause auch, um sich weiter über das MSO und die Vereinsarbeit zu informieren oder eine CD des MSO zu erwerben.

 

 

Nach der Pause entfaltete sich mit Adrian B. Sims’ „Orbital“ ein modernes, pulsierendes Werk, das die Energie kreisender Himmelskörper musikalisch erfahrbar machte. Das Publikum erlebte ein faszinierendes Spiel aus rhythmischen Schichtungen und minimalistischen Motiven.

Mit einem energiegeladenen Block aus Werken der amerikanischen Musikproduktionsfirma „Two Steps From Hell“ setzte das MSO ein kraftvolles Statement und füllte den Saal mit epischer Filmmusik. Samuel R. Hazos „Sòlas Ané“ bildete anschließend einen emotionalen Ruhepunkt voller keltischer Wärme und Melancholie.

 

 

Für Begeisterung sorgte auch das Arrangement zu „Super Mario Bros.“, das mit Witz, Nostalgie und virtuosen Klangfarben generationsübergreifend für strahlende Gesichter sorgte.

Den Abschluss bildete ein Musical-Medley, das große Klassiker von der „West Side Story“ bis zur „Rocky Horror Show“ klangvoll vereinte.  Ein fulminantes Finale, das auch den Musiker:innen lange in Erinnerung bleiben wird – schließlich erlebt das Orchester nicht jeden Tag, dass bis zu 900 Menschen im Saal begeistert den „Time Warp“ singen und tanzen.

 

 

Mit Standing Ovations dankte das Publikum dem MSO für die herausragende musikalische Leistung und entließ das es erst nach zwei ebenfalls begeistert aufgenommenen Zugaben von der Bühne.

Dirigent Henning Klingemann zeigte sich nach dem Konzert sichtlich bewegt: „Dieses Programm lebt vom Vertrauen – in die Musik, in die Gemeinschaft und in uns selbst. Es war spürbar, wie sehr das Publikum diese Botschaft aufgenommen hat.“

Für viele Besucher:innen stand beim Verlassen des Saals bereits fest: Auch 2027 wird ein MSO-Neujahrskonzert fest im Kalender stehen. Die Termine dafür sind bereits veröffentlicht: 16.01. in Seelze (Bertolt-Brecht-Gesamtschule), 23.01. in Hannover (Theater am Aegi) und 24.01.2027 in Celle (Alte Exerzierhalle).

(mv)

 

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