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Wir haben Seelze eine Hymne geschenkt – und Seelze bedankte sich mit dem „Stadtpreis Seelzer Dialog“. Damit wurde das ehrenamtliche Engagement derjenigen gewürdigt, die die Idee, Entstehung und Realisierung von „A Hero’s Tale“ für das Jugendblasorchester Seelze (Jbo) ermöglicht haben: Tom Kruse und Jessica Fischer als Projektverantwortliche, Natalie „Alfi“ Hönemann für die künstlerische Umsetzung und Fenja Ruhmann für die flankierende Öffentlichkeitsarbeit. Henning Klingemann als Dirigent des Modern Sound[s] Orchestras war hingegen durch seine Funktion als Profi für den Ehrenamtspreis nicht nominierbar, obwohl auch er auch maßgeblich an der musikalisch-organisatorischen Umsetzung involviert war.

 

Jessica Fischer und Tom Kruse nehmen den Preis im Festzelt in Letter entgegen

 

Groß war die Freude bei den Jbo-Mitgliedern bereits, als sie von ihrer Nominierung erfuhren. Ins Unermessliche stieg sie schließlich am 6. September 2022, als die vier Musikerinnen und Musiker mit dem Preis in der Kategorie „Gruppenprojekt“ ausgezeichnet wurden. Als „einzigartiges Ergebnis“ würdigte die Jury das Resultat der dreijährigen Projektarbeit. In der Begründung hieß es ferner: Tom Kruse, Jessica Fischer, Alfi Hönemann und Fenja Ruhmann „schufen die organisatorische und finanzielle Basis – und fanden mit Bert Appermont einen hervorragenden Komponisten für die erste eigene Hymne von Seelze.“

 

 

Mit dieser Auszeichnung fand das „Projekt Obentraut“ seinen – vorläufigen – Abschluss. Tom Kruse gab aber folgenden Wunsch noch mit auf den Weg: „Die Komposition mitsamt Uraufführung ist zwar abgeschlossen. Aber die Musik zu ‚A Hero’s Tale‘ soll nun – egal ob als zehnminütiges Werk in sinfonischer Besetzung oder als Hymne für variable Ensembles – überall erklingen.“ Mit den wundervollen Melodien von Bert Appermont, die für Ohrwürmer und Gänsehaut sorgten, dürfte zukünftig die Geschichte Obentrauts in die Welt hinausgetragen werden.

(ja)